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Wappen der Stadt Goldap


Aktuelles

  
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Unterstützung regionaler Museen
im heute polnischen und russischen Ostpreußen

Aus dem Heimatbrief der Kreisgemeinschaft Stallupönen/Ebenrode Dez/2016 zitiere ich wesentliche Passagen meines Abschlußberichtes als Beirat der KG.

Abschlussbericht

über meine Museums-Projekte an die Kr-Gem., zugleich Dank an viele Spender unter den Mitgliedern, die meine Aktivitäten unterstützt haben.


Vom 10. bis 18. 9. 2016 wurde ich in den Ostteil des heute polnischen und russischen Ostpreußen gefahren, vermutlich meine letzte, meine Abschiedsreise nach Hause in Samonienen. Es gelang, fast alle Museums-Projekte im Wesentlichen abzuschließen. Die Gespräche gestalteten sich im Nördlichen Ostpreußen schwierig, weil die Atmosphäre durch die aktuelle Politik vergiftet ist. Amtsträger sind übervorsichtig, seit der gewählte Gouverneur durch den Geheimdienstchef ersetzt wurde.

Trakehnen / Jasnaja Poljana.
Zwei Präsentationsgeräte mit beweglichen Flügeln und daran hängenden Plastikhüllen für schriftliche Exponate sind im Museum im Landstallmeisterhaus übergeben. Eines ist aufgestellt (Foto), gestiftet von B. Brandes (Fa. SILREM), Hann.-Münden. Es ist bestückt mit Urkunden, Karten und historischen Fotos über den Ort Trakehnen (aus dem Ortsatlas Trakehnen), sowie einer Tafel mit allen Spendern, auch viele Stallupöner, und Anzeigen SILREM, PRUSSIA, O.L.Museum, KrGem. Das zweite Gerät, Stifter Prof. Bloech (Vors Vereine der Freunde Trakehnen) wird 2017 abschließend bestückt werden. Dann wird dieses Projekt abgeschlossen sein.


Schwentischken/Schanzenort / Pugatschewo.

Seit 2 Jahren hat die Oblast-Regierung in der früheren Volksschule eine Verwaltung Naturschutzraum Rominter Heide mit Rominten-Museum eingerichtet. Kontaktmann ist S. Pogudin, ein Angestellter in der Verwaltung der Rominter Heide, nicht des Museums. Ihm übergab ich Objekte und Archivalien (ein Präsentationsgerät [wie in Trakehnen], historische und Forstkarten-Kopien, Postkarten-Scanns, soweit ich sie weiter geben darf, Urkunden, alte Fremdenführer, Forst- und Jagdbücher, Farbkopien von bekannten Jagdmalern), sowie eine Sponsorentafel, die sofort aufgehängt wurde. Die Ausstellung überzeugt nach Inhalten und Darstellung, bereichert durch zahlreiche Vogel-Präparate unseres Schatzmeisters Dr. Daunicht. Wenn es mir gelingt, meinen (Jagd-)Verlag zu bewegen, alle dort verlegten Bücher über die Rominter Heide zu stiften ( wie 2014 schon für die Museen in GrRominten und Szittkehmen), wird auch dieses schöne Projekt 2017 abgeschlossen sein.
Da viele meiner Spender und Helfer als Mitglied unserer KrGem diesen Heimatbrief lesen, sei auch von Museen im Rayon Nesterov im früheren Krs. Goldap berichtet, für die ich auch Spenden verwendet habe.


Groß Rominten / Hardteck /Krassnolessje.
Den Bericht vom letzten Jahr ergänze ich, daß ein „Rominten“-Raum bereits eingerichtet ist: mit Bücherschrank (mit Glastüren und einer vom Nimrod-Verlag gestifteten Bibliothek), zwei Präsentations-Geräten (zum Teil schon bestückt), Sammlung historischer Postkarten im Schmuck-Ordner, und den bei Schwentischken schon erwähnten Archiv-Objekten, sowie historischen Haus- und anderen Geräten aus deutscher Zeit. Ein anderer Spender, Herr Suter, hat ein schönes Modell des historischen Rominten gestiftet und 2016 übergeben. Eine Sponsorentafel wird zusätzlich ausgehängt.
Leider konnte ich nur mit stellvertretenden Leiter sprechen. Dir. Dr. SOKOLOV war auf einer Auslandsreise. Diese älteste meiner „Baustellen“ ist fast abgeschlossen. In der 20-jährigen Zusammenarbeit mit Dr. SOKOLOV war er mir sehr behilflich bei der Aufstellung von Denksteinen für den verdienten Nassawer Forstmeister Wallmann in dessen Forstamt im Jagen 123, und für SERGEJ SEREBRJAKOV am Forstamt Barckhausen/Warnen, den die Ebenroder als tüchtigen Reisebegleiter kennen.


Donalitius-Museum
in der Kirche in Tollmingkehmen - Tschistye Prudy.

Dort sind 2016 die Schautafeln meiner Ausstellung 2011 im Ostpr. Landes-Museum Lüneburg „Samonienen - Gutsalltag im östlichen Ostpreußen“ - in einer sehenswerten russischen Bearbeitung präsentiert, mit einem russischen Kommentar auf einem Hörgerät. Aus den eingangs genannten Gründen kam das mit den Herren des in Tollmingkehmen Aufsicht führenden Kunsthistorischen Museums in Kaliningrad beabsichtigte Gespräch nicht zustande. Ich fand zwar „hintenrum“ einen Ausweg, übergab auch an Vertraute besonders wertvolle Archivalien der Toll-mingkehmer Region. Aber einen befriedigenden Abschluß dieses mir als Tollmingkehmer besonders gelegenen Projekts muß ich abwarten, vielleicht entspannt sich die Lage 2017, hoffentlich.
Am Rand erwähnt sei der abschließend eingerichtete „Rominten“-Raum im Waldparkmuseum im heute polnischen Szittkehmen mit Jagdbücherei, gerahmten großen Farbkopien von historischen Karten und Gemälden, und einer Sponsorentafel, sowie das bereits 2015 präsentierte, besonders kunstvolle Modell der „Hubertus“-Kapelle aus Rominten im Haus der Heimat der KrGem Goldap.
Alle Aufwendungen werden finanziert aus dem Spenden-Konto bei der KrGem Ebenrode und bei der PRUSSIA-Gesellschaft (bzgl. Szittkehmen und Goldap), in das viele Landsleute, meine Familie und ich selbst, (Jagd-)Freunde, und Vereinigungen einzahlen, denen ich angehöre. Ihnen allen ist immer wieder zu danken, und den Kontoführern für ihren nicht geringem Aufwand.


Buchprojekte.
Die Krs.-Gem. Ebenrode ist als Herausgeberin meiner in den letzten Jahren im Selbstverlag von mir oder vom Jagd-Verlag finanzierten Büchern beteiligt (sh. meine Internetseite und die von D. Wiemer).
Endlich im Selbstverlag erschienen, und selbst finanziert ist die auch für Stallupöner interessante „Siedlungs-Geschichte von Preußisch Litthauen“ (= Reg.-Bez. Gumbinnen), von W. Rothe / D. Wiemer. Ich habe mehr als 50 Exemplare des Doppelbandes allen mir bekannten und vertrauten Archiven, Büchereien, Museen, örtlichen Veraltungen gestiftet - in Deutschland, in Litauen, und im russischen und polnischen Ostpreußen. Dr. Wolfgang Rothe, Beirat

Über Einzelheiten der inzwischen neu erschienenen, und der ab 2017 geplanten Bücher informiert das besondere Literaturseite-Blatt, mit Erläuterungen.


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Sicherung der Archivalien in der Kulturstiftung Ostpreußen in Ellingen/Fr.


Mit der Kulturstiftung wurde abgesprochen, daß dort eine eigene Repositur „Rothe Nachlaß“ eingerichtet wird. Dorthin werde ich alle Originale und Kopien meiner für die bisher erschienenen und künftigen Schriften und Ausstellungen abgegeben werden : Familien- und andere Dokumente, Urkunden, historische Karten, Bücher und Broschüren, und anderes mehr. Dadurch werden Sie nicht nur gesichert, sondern stehen auch unter dafür bestimmten Voraussetzungen jedermann zur Verfügung.

 

   
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